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aktuelle News
und Informationen zum
Thema Schlaf und Schlafstörungen
WERBUNG

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PRESSE-INFORMATION Schwarzwald
MedicalResort Obertal
Wenn die Nacht zur Qual wird
Schlafstörungen erfolgreich
behandeln
Ein guter Schlaf ist wichtig, um
gesund, fit und vital zu bleiben.
Ohne die nächtliche Ruhe können sich
Körper, Geist und Seele nicht
erholen. Die so dringend benötigte
Regenerationsphase fehlt,
lebenswichtige Erneuerungsprozesse
finden nicht statt. Gleichzeitig
schwächt der Schlafmangel das
Immunsystem, was langfristig zu
verminderter Belastbarkeit und
Krankheit führt. Das innovative und
ganzheitliche Konzept der
Integrativen Medizin am
Schwarzwald
MedicalResort Obertal in Baiersbronn
bewirkt, dass Betroffene wieder tief
und entspannt schlafen können.
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- Guter
Schlaf – Erholung für Körper, Geist
und Seele
- Was
im Schlaf passiert
- Schlafstörungen
können gefährlich sein
- Die
verschiedenen Schlafstörungen
- Schlafmittel
sind keine Lösung
- Gründliche
Diagnose vor der Therapie
- Nitrosativer
Stress als Ursache von Schlafstörungen
- Übersäuerung
– mehr als jeder zweite Schlafpatient
leidet daran
- Somnoimmunologie
– das Immunsystem ruht nicht
- Ganzheitliche
Schlaftherapie greift ursächlich an
- Nach
der Therapie: Das beugt erneuten Schlafstörungen
vor
- Arzt-Interview:
Gesunder Schlaf ist Ausdruck innerer Harmonie
- Test:
Wie erholsam ist Ihr Schlaf?
- Buchtipp
- Kontakt
und weitere Informationen
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1.
Guter Schlaf
– Erholung für Körper, Geist
und Seele
Schlaf ist wichtig für die Gesundheit
und das Wohlbefinden. Während der
nächtlichen Schlafphasen erholen
sich Körper, Geist und Seele. „Rund
ein Drittel unseres Lebens verbringen
wir im Schlaf“, erklärt Dr.
med. Marie-Luise Hanus vom Schwarzwald
MedicalResort Obertal in Baiersbronn.
„Atmung und Herzschlag verlangsamen
sich, Blutdruck und Körpertemperatur
fallen ab, die Erregbarkeit des
Nervensystems lässt nach.“
Der Organismus nützt
die nächtliche Aktivitätspause nicht
nur zur Erholung, sondern auch zur
Regeneration. Dies bewirkt das in
der Hirnanhangdrüse gebildete Wachstumshormon
Somatotropin. Während des Schlafs
regt es die Erneuerung des Körpergewebes
an – Muskel-, Organ- und Bindegewebe
ebenso wie das der Knochen und Knorpel.
Auf diese Weise sorgt
es jede Nacht für eine umfassende
„Runderneuerung“ des
Körpers und bremst den vorzeitigen
Alterungsprozess. Gleichzeitig arbeitet
das Immunsystem auf Hochtouren,
um Krankheitserreger, Stoffwechselrückstände
oder andere Gesundheitsgefahren
zu beseitigen. Ausreichend Nachtschlaf
ist also wichtig, um gesund, vital
und fit zu bleiben. Das gilt vom
Säugling bis zum Greis, wobei die
notwendige Schlafmenge mit dem Alter
abnimmt. Säuglinge benötigen bis
zu 16 Stunden Schlaf am Tag, Kleinkinder
zehn bis zwölf Stunden, Jugendliche
acht bis zehn Stunden und Erwachsene
sechs bis acht Stunden. Alte Menschen
kommen mit noch weniger Schlaf aus
– manchen reichen fünf bis
sechs Stunden.
2.
Was im Schlaf passiert
Ein gesunder Nachtschlaf verläuft
in drei verschiedenen Phasen, die
sich im Wesentlichen durch die Schlaftiefe
und dadurch, ob wir träumen oder
nicht, unterscheiden. Die Bezeichnung
der Schlafphasen ist von den Augenbewegungen
abgeleitet, die während des Schlafs
stattfinden (REM = Rapid Eye Movement).
Einzelne Schlafphasen können sich
während einer Nacht abwechselnd
wiederholen und mehrfach vorkommen.
Objektiv messbar sind die Schlafphasen
mit dem Elektroenzephalogramm (EEG),
das die Gehirnaktivität ableitet
und für den Schlaf typische Hirnströme
(Wellen) feststellen kann.
Non-REM Schlafphase 1:
Während des Einschlafens nimmt die
Gehirnaktivität ab und die Muskeln
entspannen sich. Diese Phase dauert
etwa 10 Minuten.
Non-REM Schlafphase 2:
Die Muskeln entspannen sich weiter,
die bewusste Wahrnehmung der Umgebung
lässt nach. Kleinere Störungen werden
nicht mehr registriert, heftige
allerdings schon und lassen uns
aufschrecken. Diese Phase dauert
etwa 30 bis 60 Minuten und kommt
jede Nacht öfter vor.
Non-REM Schlafphase 3:
Der Schlaf ist sehr tief, selbst
laute Geräusche werden nicht mehr
wahrgenommen. Diese Phase dauert
zwischen 20 und 30 Minuten.
REM Schlafphase:
Während in anderen Schlafphasen
nur leicht geträumt wird, sind Träume
jetzt besonders intensiv. Es finden
heftige Augenbewegungen statt. Diese
Phase dauert von wenigen Minuten
bis zu einer Stunde und wiederholt
sich pro Nacht bis zu sechsmal.
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3.
Schlafstörungen können gefährlich
sein
Wer eine Nacht oder ein paar Nächte
hintereinander schlaflos im Bett
liegt, braucht sich keine Sorgen
zu machen. Bedenklich aber wird
es bei Schlafstörungen auf Dauer,
worunter 27 Prozent aller Frauen
und 13 Prozent aller Männer leiden
(Robert Koch Institut, Berlin).
Bei 9 bis 13 Prozent aller Deutschen
liegen chronische Schlafstörungen
vor (ebenfalls Robert Koch Institut).
Das ist dann der Fall, wenn die
Schlafstörungen länger als einen
Monat anhalten.
Dr. Marie-Luise Hanus: „Immer
mehr Studien kommen zu dem Ergebnis,
dass Schlafstörungen oder Schlafmangel
erhebliche Risikofaktoren für das
Entstehen von Krankheiten sind.“
►
Das Herzinfarktrisiko ist doppelt bis dreimal so hoch (Occupational
and Environmental Medicine, Bd.
59, S. 447, das Risiko für andere
Herzkrankheiten steigt um 45 Prozent
(Brigham Krankenhaus Boston; Archives
of Internal Medicine Nr. 163, S.
205).
►Das Risiko
für
Diabetes mellitus Typ 2 steigt
bei weniger als sechseinhalb Stunden
Schlaf pro Nacht (Universität Chicago,
Illinois). Zwar versucht der Organismus
dem entgegen zu wirken, indem er
bei Kurzschläfern die Insulinausschüttung
um bis zu 50 Prozent steigert. Allerdings
ist der Körper nicht mehr in der
Lage, das Insulin zur Steuerung
des Zuckerstoffwechsels optimal
auszunützen, da die Insulinempfindlichkeit
– und damit auch die Insulinverwertbarkeit
– insgesamt um mehr als 40
Prozent nachlässt.
►Schlechtschläfer weisen eine
um bis zu 74 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit
auf, Übergewicht zu entwickeln
(National
Health and Nutrition Examination
Survey und Studie der Yale Universität,
New Haven). Verantwortlich sind
dafür so genannte Hypocretin-Neuronen
im Gehirn. Bei durch Schlafmangel
verursachtem Stress versetzen sie
den Organismus in erhöhte Alarmbereitschaft,
die gleichzeitig einen erhöhten
Energiebedarf signalisiert, was
wiederum zu Hungergefühlen führt.
►Gehen
Schlafstörungen mit nächtlichen
Atemaussetzern (Schlafapnoe) einher,
erhöht sich das durchschnittliche
Komplikationsrisiko nach Operationen
von 9 auf 24 Prozent (Mayo Clinic
Proceedings 09/2001). Selbst ohne
Komplikationen dauerte der Klinikaufenthalt
nach der gleichen Operation im Durchschnitt
zwei Tage länger wie bei Personen
mit gesundem Schlaf.
►Schlafmangel schwächt das
Immunsystem (Carnegie-Mellon-Universität,
Pittsburgh). Eine regelmäßige Schlafdauer
von weniger als sieben Stunden verdreifacht
das Infektionsrisiko. Der
Grund: Bei Kurzschläfern ist die
Bildung von Antikörpern deutlich
herabgesetzt (Universitätsklinik
Lübeck).
►Die Schwächung des Immunsystems
spielt vermutlich ebenfalls eine
Rolle bei der Entstehung von
Brustkrebs (International
Agency Research of Cancer). Frauen,
die
nachts häufig aufwachen
und nicht durchschlafen, haben ein
um zwei Drittel höheres Brustkrebsrisiko
(Am
J Epidemiology
2006;164:358)
►Schlafmangel oder –störungen
sind eine der Hauptursachen für
das Entstehen des
Burnout-Syndrom (Karolinska-Institut,
Stockholm). Starker Stress alleine
reicht dazu nicht aus. Erst wenn
zusätzlich noch der regenerierende
und gesunde Schlaf fehlt, kann es
zu der krankhaften seelischen und
körperlichen Erschöpfung kommen.
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